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Olaf GläßerFinanzkonzepte · Westerwald
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Rente & Altersvorsorge

Altersvorsorgedepot ab 2027: Was die Reform für Sparer bedeutet

Mit dem geplanten Altersvorsorgedepot soll private Vorsorge flexibler und renditestärker werden. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte.

Von Olaf Gläßer02. November 20262 Min. Lesezeit
Altersvorsorgedepot ab 2027: Was die Reform für Sparer bedeutet
Die private Altersvorsorge in Deutschland steht vor einer Neuordnung. Ab 2027 soll ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot die bisherige Riester-Rente ergänzen und in Teilen ablösen. Ziel ist es, Sparern mehr Wahlfreiheit und bessere Renditechancen zu ermöglichen.

Was sich ändern soll

Bisher waren geförderte Produkte oft an hohe Garantien gebunden. Das hat die Renditen gedrückt und die Kosten erhöht. Das neue Depot soll Anlagen in Fonds und ETFs ermöglichen, ohne dass ein Großteil des Geldes in sichere, aber niedrig verzinste Anlagen fließen muss.
  • Staatliche Zulagen auf eigene Einzahlungen
  • Investition in breit gestreute Fonds und ETFs
  • Mehr Flexibilität bei der Auszahlung im Alter
  • Begrenzte Kosten für standardisierte Produkte

Für wen es sich lohnen kann

Besonders profitieren können Menschen mit einem langen Anlagehorizont: Wer zehn, zwanzig oder dreißig Jahre bis zur Rente hat, kann Kursschwankungen aussitzen und von der langfristigen Entwicklung der Märkte profitieren. Familien mit Kindern könnten zusätzlich von Zulagen profitieren.

Was mit bestehenden Verträgen passiert

Bestehende Riester-Verträge laufen in der Regel weiter. Ob ein Wechsel oder eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt von Vertragsbedingungen, bisherigen Zulagen und Kosten ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht.
Die Details der Reform werden noch festgelegt. Prüfen Sie den aktuellen Stand, bevor Sie Entscheidungen treffen, und lassen Sie bestehende Verträge im Zweifel gemeinsam durchsehen. Auf der Seite zum Altersvorsorgedepot finden Sie laufend aktualisierte Informationen.
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