Gold und Silber: Welche Rolle Edelmetalle in der Vorsorge spielen
Edelmetalle gelten als Krisenschutz. Was sie leisten können, wo ihre Grenzen liegen und wie viel davon sinnvoll ist.
Gold begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden als Wertspeicher. In Zeiten von Inflation, Währungskrisen oder politischen Spannungen suchen viele Anleger Sicherheit in Edelmetallen. Doch welche Rolle sollten Gold und Silber in einer durchdachten Vorsorge spielen?
Was für Edelmetalle spricht
- Sie sind ein Sachwert, der nicht beliebig vermehrt werden kann.
- Sie entwickeln sich oft anders als Aktien und Anleihen und stabilisieren so ein Depot.
- Physisches Gold ist nach einem Jahr Haltedauer in Deutschland steuerfrei.
Wo die Grenzen liegen
Edelmetalle zahlen weder Zinsen noch Dividenden. Ihr Ertrag entsteht allein durch Preisänderungen, und diese können über Jahre auch negativ sein. Silber schwankt zudem stärker als Gold, da es auch als Industriemetall gefragt ist. Bei Silber fällt außerdem in der Regel Mehrwertsteuer an.
Wie viel ist sinnvoll?
Häufig wird ein Anteil von etwa fünf bis fünfzehn Prozent am Gesamtvermögen genannt. Edelmetalle sind damit eher eine Versicherung für das Depot als dessen Motor. Wichtig ist, sie als langfristigen Baustein zu sehen und nicht auf kurzfristige Preisbewegungen zu spekulieren.
Kaufen, sparen, lagern
Neben dem Einmalkauf gibt es Sparpläne, mit denen Sie regelmäßig kleine Beträge in Edelmetalle investieren. Achten Sie auf transparente Kosten, eine sichere Lagerung und darauf, dass das Metall Ihnen zugeordnet ist.
Mehr zu Möglichkeiten und Modellen finden Sie auf der Seite Edelmetalle.