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Olaf GläßerFinanzkonzepte · Westerwald
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Inflation & Vermögenserhalt

Inflation: Wie Kaufkraftverlust Ihr Erspartes leise verringert

Schon zwei bis drei Prozent Inflation pro Jahr halbieren den Wert Ihres Geldes über eine Generation. So schützen Sie sich.

Von Olaf Gläßer02. November 20262 Min. Lesezeit
Inflation: Wie Kaufkraftverlust Ihr Erspartes leise verringert
Inflation ist unsichtbar, aber spürbar. Der Betrag auf dem Sparbuch bleibt gleich, doch was Sie dafür kaufen können, wird jedes Jahr weniger. Genau darin liegt die Gefahr: Wer sein Geld nur aufbewahrt, verliert real Vermögen.

Ein Rechenbeispiel

Angenommen, Sie haben heute 50.000 Euro gespart. Bei einer durchschnittlichen Inflation von 2,5 Prozent pro Jahr entspricht dieser Betrag nach 20 Jahren nur noch einer Kaufkraft von etwa 30.500 Euro. Nach 30 Jahren sind es rund 23.800 Euro – weniger als die Hälfte.

Warum Zinsen allein oft nicht reichen

Entscheidend ist der Realzins: der Zins abzüglich Inflation. Liegt das Tagesgeld bei zwei Prozent und die Inflation bei drei Prozent, verlieren Sie trotz Zinsen jedes Jahr ein Prozent Kaufkraft. Hinzu kommen Steuern auf Zinserträge oberhalb des Freibetrags.

Wie Sie gegensteuern können

  • Notgroschen begrenzen: Drei bis sechs Monatsausgaben auf dem Tagesgeld reichen meist.
  • Sachwerte nutzen: Aktien, Immobilien und Edelmetalle haben langfristig oft mit der Inflation Schritt gehalten.
  • Breit streuen: Kein einzelner Baustein schützt in jeder Phase. Die Mischung macht es.
  • Regelmäßig prüfen: Passen Sie Sparraten und Vorsorgeziele an steigende Preise an.
Nicht das Risiko der Anlage ist das größte Risiko, sondern das Nichtstun.
Mit dem Inflationsrechner auf dieser Website sehen Sie, was Ihr Geld in einigen Jahren noch wert ist. Das ist oft der erste Schritt zu einer Vorsorge, die real wächst.
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