Was ist eine Entnahmestrategie und warum brauche ich sie?
Von Olaf Gläßer, Finanzberater im Westerwald · 30+ Jahre Erfahrung in der Ruhestandsplanung · Stand: 02. November 2026
Kurz gesagt
Eine Entnahmestrategie legt fest, wie viel Sie im Ruhestand monatlich aus Ihrem Vermögen entnehmen, aus welchen Töpfen und in welcher Reihenfolge. Sie sorgt dafür, dass das Geld lange genug reicht, Steuern niedrig bleiben und Sie Kursrückgänge nicht zum falschen Zeitpunkt verkaufen müssen.
Das Problem
Viele Menschen sparen jahrzehntelang – aber niemand erklärt ihnen, wie man das Geld wieder klug ausgibt. Wer zu viel entnimmt, steht mit 80 mit leeren Händen da. Wer zu wenig entnimmt, lebt unnötig sparsam.
Bausteine einer Entnahmestrategie
- Liquiditätsreserve: Geld für die nächsten 1–3 Jahre, sicher geparkt
- Mittelfristiger Topf: schwankungsarme Anlagen für die Jahre danach
- Langfristiger Topf: Sachwerte und Aktienfonds, die Inflation ausgleichen
Dieses Prinzip ist der Kern unserer Drei-Speichen-Strategie.
Ergebnis
Sie wissen genau, welcher Betrag jeden Monat auf Ihr Konto kommt – und wie lange er reicht.
Quellen
- Eigene Beispielrechnung von Olaf Gläßer Finanzkonzepte (vereinfachte Annahmen, keine individuelle Berechnung)
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