Wie viel Geld brauche ich, um mit 63 in Rente zu gehen?
Von Olaf Gläßer, Finanzberater im Westerwald · 30+ Jahre Erfahrung in der Ruhestandsplanung · Stand: 02. November 2026
Kurz gesagt
Wer mit 63 statt 67 in Rente geht, muss meist zwei Dinge ausgleichen: rund 14,4 % dauerhaften Abschlag auf die gesetzliche Rente und vier fehlende Beitragsjahre. Je nach Bedarf ergibt das oft einen Kapitalbedarf im sechsstelligen Bereich. Abschlagsfrei mit 63 geht es nur für besonders langjährig Versicherte mit 45 Beitragsjahren – und auch hier steigt die Altersgrenze schrittweise auf 65.
Die Abschläge
Pro Monat vor der Regelaltersgrenze sinkt die Rente um 0,3 % – das sind 3,6 % pro Jahr und bis zu 14,4 % bei vier Jahren. Der Abschlag gilt lebenslang.
Rechenbeispiel
Eine erwartete Bruttorente von 2.000 € sinkt um bis zu 288 € pro Monat. Hinzu kommen fehlende Rentenpunkte aus vier Arbeitsjahren. Wer die Lücke über 25 Jahre Ruhestand aus Kapital schließen will, braucht schnell 100.000 € und mehr.
Möglichkeiten
- Ausgleichszahlungen an die Deutsche Rentenversicherung (ab 50 möglich, als Altersvorsorgeaufwand bis zum Höchstbetrag absetzbar)
- Kapitalaufbau mit klarer Entnahmestrategie
- Gleitender Übergang mit Teilrente
Ob und wann ein früherer Ruhestand für Sie aufgeht, berechnen wir gemeinsam – nicht geschätzt, sondern exakt.
Quellen
- Eigene Beispielrechnung von Olaf Gläßer Finanzkonzepte (vereinfachte Annahmen, keine individuelle Berechnung)
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